TOP5 der Gründe, das Apple iPad zu ignorieren!

In: Technik & Gadgets

6 Apr 2010

Mit großer Erwartung und den kühnsten Vorstellungen wird das iPad von Apple herbei gesehnt.

Ein guter Teil der technikbegeisterten Menschen kann es kaum abwarten eines zu kaufen und studiert fleißig die Apple iPad Tests der Fachmagazine.

Auf das ‚warum’ gibt es wohl keine Antwort, denn hier sind 5 Fakten, die zeigen, dass das Apple iPad auf keinen Fall sein Geld wert ist.

5. Das Format des Apple iPad

Apple sagt, dass es mit dem iPad möglicht ist, von überall aus in der Welt online zu gehen. In der Theorie mag das stimmen, aber wie so oft sieht die Praxis ein wenig anders.

Praxisbeispiel: Ich sitze in der Bahn auf dem Weg zur Uni und mir fällt plötzlich ein, dass ich vergessen habe, in welchen Raum die Vorlesung stattfindet! Schnell fasse ich in die Hosentasche und hol mein iPad raus, um im Netz noch einmal den Raum zu kontrollieren! … Fehler entdeckt?

Wenn man nicht zufällig Rainer Calmund heißt, sollte niemand eine 24,2 x 18,9 cm große Hosentasche haben. Auch die wenigsten Frauen haben so eine Handtasche. Das iPad in eine Tragetasche packen? Also doch wie Laptops! …

Jetzt versteh ich, was das heißen soll: Ein gerät ZWISCHEN Laptop und Smartphone …

4. Kein Multitasking beim Apple iPad

Es ist nur möglich im Netz zu surfen oder Musik zu hören. Nur ein Word-Dokument bearbeiten, wenn nebenbei kein Wikipedia zur Verfügung steht. Einen Messenger laufen haben und dabei mit einer App hantieren – nicht mit dem iPad. Apple stellt Multitasking nur für den Browser Safari und die iPod- und E-Mail-Anwendungen zur Verfügung.

Wieder wird es verständlich: Ein Handy kann angerufen werden, während eine SMS geschrieben wird oder während Musik läuft. Auf Netbooks kann gechattet werden, wenn dabei für die Arbeit noch ein Text geschrieben wird. Der neuste Apple kann das nicht. Der Tablet-PC bewegt sich also wieder zwischen den beiden Geräten!

3. Das Apple iPad hat keine Kamera, kein HDMI und kein Flash

Auf die Frage, was das neuste Gerät von Apple alles kann, wurde bei der Veröffentlichung Antwort gegeben. Was es nicht kann, wurde sauber ausgespart. Keine Digitalkamera oder Webcam? Mhhh naja… Zu blöd, dass sich ein Mensch, der ein Gerät, das zwischen 400 und 800 Euro kosten soll, kaufen will, vorher über das Gerät informiert. So wird sich jeder potentielle Käufer überlegen müssen, ob ein Gerät für Videos im Netz sinnvoll ist, wenn das Gerät, wie iPod und iPhone, ohne Flash auskommen muss.

Auch wer teure HD-Filme bei iTunes heruntergeladen hat, wird einen HDMI-Ausgang vermissen, um die Filme auf dem Fernseher zu sehen, statt auf dem kleinen iPad-Bildschirm. Gerade ein Gerät, welches für das Internet gedacht ist, sollte die Möglichkeit besitzen selbst zu filmen, um diese Videos schnell zu verschicken. Fast jedes Handy kann das – das iPad nicht. Seltsam, nicht wahr?

2. Die Tastatur des Apple iPad

Die “völlig neue” Art der digitalen Tastatur gab es schon auf dem iPhone. Auf diesem Gerät ist sie schon sehr zweifelhaft, schließlich wird der Bildschirm dadurch enorm verkleinert. So auch auf dem iPad. Dazu sollte es nicht unbedingt vorteilhaft sein, wenn das Gerät flach auf dem Tisch liegt und die Hände auf der Tastatur schreiben, denn dann kann man den ohnehin kleinen Bildschirm kaum noch sehen. Das 10-Finger-System kann so unmöglich funktionieren. Das soll unterm Strich heißen: Durch diese “super” Tastatur trägt man ein gigantisches Gerät durch die Gegend, um dann beim Schreiben einen Bildschirm so groß wie den eines neuartigen Smartphones zu haben. GENIAL!

Es gibt aber eine Alternative, für diejenigen, die das stört. Apple denkt doch mit: Es gibt eine anschließbare Plastiktastatur, auf welcher das Pad dann ungefähr im 45°-Winkel steht. Aber Moment mal … von der Seite sieht das ja dann aus wie … na wie ein Laptop! Das ist ja komisch! Quasi ein transportabler Bildschirm, für den zusätzlich eine Tastatur erworben werden kann. Warum nicht einen Bildschirm MIT einer Tastatur daran kaufen – serienmäßig. Also warum kein Netbook kaufen, für weniger als 400 €?

1. Software ist beim Apple iPad out

Wer denkt, dass sein persönlicher PC erst durch die Software völlig ausgenutzt wird, liegt neuerdings anscheinend falsch! Software installieren ist nicht mehr ‚in’. Man kann doch einfach aus einer Auswahl vorgegebener Programme, bei Apple sind das die wohlbekannten ‚Apps’, die Anwendung aussuchen, die man braucht. Natürlich kostet jede einzelne Applikation Geld und sie bringt oftmals nicht viel, denn Apple-Geräte sind ja bekannter Weise nicht sehr kompatibel mit anderen Geräten. Es sei denn, es wird ein ganzer Werkzeugkasten voll Adapter dazu erworben.

Selbst USB-Sticks funktionieren nicht ohne den nötigen Adapter. Ja, das ist die Zukunft: Von einer einzigen Firma vorgegebene Applikationen und umständliche Verbindung zu anderen Standardgeräten. Wer also einen anderen Browser, ein bereits bekanntes und beliebtes Bildbearbeitungsprogramm oder ein schönes Spiel installieren will, wird darauf verzichten müssen und alles neu unter den Apps für viel Geld auswählen müssen. Klingt fair!

Fazit:
Wohl geht es nicht nur mir so, das das Apple iPad nicht der wahrgewordene Technik-Traum ist, wie dieses Video beweist:

Wer also ein Gerät möchte, dass unhandlich und schlecht transportabel ist, nicht multitaskingfähig ist, weder einen HDMI-Ausgang, noch eine Kamera, noch Flash besitzt, eine umständliche digitale oder eine ansteckbare zusätzlich erwerbbare Tastatur besitzt und nur und ausschließlich Applikationen zu lässt, sollte sich dieses unnötige, unvollständige und unpraktische “Schnäppchen” nicht entgehen lassen.

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5 Responses to TOP5 der Gründe, das Apple iPad zu ignorieren!

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Tweets die 5 gute Gründe kein Apple iPad zu kaufen... erwähnt -- Topsy.com

April 8th, 2010 at 5:33 am

[...] Dieser Eintrag wurde auf Twitter von webler99 erwähnt. webler99 sagte: Apple iPad: 5 gute Gründe, die dagegen sprechen http://www.produkt-trends.de/35-gruende-gegen-das-apple-ipad.html [...]

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Barbara Herms

April 8th, 2010 at 7:22 am

Sehr gut kommentiert!

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Sven

August 15th, 2010 at 3:00 pm

Ich habe den Artikel auf meinem iPad gelesen und mich köstlich amüsiert. Aber man sollte zumindest mal selbst eins in der Hand gehabt haben, bevor man es so pauschal abkanzelt. Abgesehen vom Flash-Argument können die 5 Gründe getrost vergessen werden. Erst recht wohl das letzte – Wie heißt es so schön: Es gibt für alles eine App ;)

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